In die San Gaudenzio Basilika, Kathedrale von Novara, willkommen.Seit mehr als vierhundert Jahren ist Sie ein Symbol des bürgerlichen, künstlerischen und religiösen Lebens von Novara. Wie schon die InSchrift "Civitatis Novariae" an der Vorderseite der Basilika besagt, ört sie zur novaresischen Bevölkerung. Sie wurde von den Novaresern für ihren Schutzheiligen wiederaufgebaut, nachdem die vor den Toren der Stadt frühchristliche Basilika auf Geheiß der spanischen menschen zerstort worden war. Von der ursprunglichen Kirche sind nur noch das Polyptychon von Gaudenzio Ferrari (zu besichtigen in der II. Kapelle links) sowie zwei Basreliefs ("Hl. Paulus" und "Das Schif") noch geblieben, die beide in der Kathedrale ausgestellt sind.
Hinten rechts im Querschiff befindet sich oben dem Altar der "Scurolo", ein kleiner Raum mit dem Sarg aus Silber und Glas, ein Werk aus dem 18. Jh., in dem der Leichnam des Schutzheiligen der Stadt und des Bistums des Heiligen Gaudenzius, des ersten Bischofs von Novara, aufgebahrt ist. Durch ein Gitter kann man den Sarg und den Leichnam des Schutzheiligen sehen, allerdings lediglich an 8 Tagen im Jahr vom 22. bis 29. Januar.
Der Hauptaltar wurde 1725 von Bischof Giberto Borromeo geweiht: im Innen des Altars befinden sich die Reliquien des Heiligen Antero, Papst des 3. Jh., die zur Zeit des Bischofs Bascapé nach Novara gebracht worden sind. Der Altar ist reieh verziert mit der "Historiette" die Basreliefs aus Kupfer von Carlo Beretta, die Episoden aus dem Leben von San Gaudenzio darstellen.
Auf der linken Seite die Kapelle "Angelo Custode" (Schutzengel), erst kürzlich restauriert, "Natività" (Geburt) mit dem herausragenden polyptychon von Gaudenzio Ferrari und die Kapelle "Madonna di Loreto" (Madonna von Loreto) mit einem kostbaren Altar aus schwarzem Marmor. Am Eingang des Mittelschiffs hängt eine große schmiedeeiserne Blumenschale, die mit einem Rollensystem jedes Jahr anläßlich der Feier des Heiligen Gaudenzius (22. Januar) heruntergelassen wird, damit bedeutende Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben: sie mit Blumen aus Schmiedeeisen schmücken.
|
||
|
|
||